Sprachentwicklung

Sprache ist nicht gleich Sprechen!

Die meisten Kinder sprechen ihre ersten Worte zwischen zwölf und achtzehn Monaten. Häufig äussern sie zuerst «Mama» oder «Papa» und später auch «nein». Zudem verwenden die Kinder noch häufig Lautmalereien wie «mämäm» (essen), «wauwau» (Hund) oder «brumbrum» (Auto). Das Kind verwendet in dieser Zeit zehn bis zwanzig Wörter. All diese Worte sind aber stark an das Hier und Jetzt gebunden.  Das Kind kann nicht über Vergangenes oder Zukünftiges sprechen oder seine Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken. 
Am Ende des zweiten Lebensjahrs ändert sich dies, indem das Kind erste Vorstellungen aufbaut. Es kann an das Auto denken, wenn es das Wort hört, es kann das Wort «brumbrum» aber auch sagen, wenn es mit dem Auto spielen will. Das Verstehen und auch das Sprechen ist nicht mehr an das Hier und Jetzt gebunden. Die Kinder achten jetzt auf das Resultat ihrer Handlungen und realisieren, dass sie mit ihren Wörtern etwas bewirken. Dies ist die eigentliche Entdeckung der Sprache.
 

Der von Dr. Barbara Zolliger zusammen mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM entwickelte Flyer beschreibt die Sprachentwicklung kurz und übersichtlich und gibt Hinweise, wie Eltern ihre Kinder diesbezüglich unterstützen können:

"Wie mein Kind die Sprache entdeckt"

 

Im Informationsflyer des Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband (DLV)  "Wie spricht mein Kind" wird die Sprachentwicklung von 0-4-Jährigen dargesellt mit Hinweisen und Tipps: 

"Wie spricht mein Kind"

 

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